Archive for the '*Appa nummu Gugus' Category

777 – The number of the feast!

Ich nimmu mal a, dass schich summi Lit afa Gidankä gmacht hent, warum där Schmätterling z’oberscht ufer Sitta offusichtlich no füf Monät und es paar Zerqwätschti umchafleigut. Darum jetz ändli d´Üflesig: Schtrichet che der 070707 scho dick im Kaländer a, der Tag setzt’s bi iisch nämli äs Set “ol’ ball-n-chain”/chäme wier g’ringuti/verchäme wer läbunslänglich/… oder wie mu dem suschter öi no so chenti sägu. ;)
Anu Iladige schaffe wer där Momänt no, aber schi chämunt… per Schnäll-Geis, wie der Martin dem seit. :) Chänet ja afa mal ga Fliig und Nachtzig üssasüechu.

Nöigkeite

Jaja, heit scho rächt – isch wideremal länger her siti ds letscht Mal epis uf Dialäkt gschribu ha… oder siti generell ds letscht Mal epis gschribu ha. Es isch aber öi rächt vill los gsi am Änd vam letschtu und inu erschtu Täg vam nöiu Jahr: Wier hei im Dezämber en nöii Wohnig gfunnu (judihui – ändli üs us dischum Hasuschtall!), bi miner Famili ga Chrischtchindli schpilu, hei Wiähnächtu im Hasuschtall gfirut, hei Silwäschter “Bonjour Madame” uf Dänisch gschpillt, ha mi fer en nöii Üsbildig entschlossu, bi sche am Job süechu, gibu der Kollegi Dänischschtunne, si am Zigglu organisieru, secklä chritz-und-quer durch d Mebilgschäftwältgschicht, sinisch am Uberleggu wa wer am gschidschtu en Wäschmaschina und en Frigor chöife, hei ischers Drijeeriga gfiirut, ha zwei Paar Schüe gschöift und ah ja, wier heirate im Summer.

Güet’s Nöis alli mitenand! :)



To my international friends: Please read the Master‘s blog to get the gist of this post.

OK? – Go!


Was hittu no nid glachut? De müess mo das doch grad ganz schnäll ändru… Ersch rächt wenn moru Mentag isch und das da im Netz gfunnu hat (Boxe ischaltu nid vergässu)!
Di Band heisst OK Go und der Namu isch wirkli wärli Program. Sevill Energi wischti ich mier fer moru emorgu… oder müess ich darfer öi ufs Löifband? Hoffuntli längt’s wenni es bitzji ga ga Wellofahru… cha ja de unnerwägs es bitzji d Melodi nasingu “ah here it goes, here it goes again, goes again”… und jaja, leggu de öi brav roti Hose a… wenn das alles nid hilft, gani eifach heim und widmu denu Herru en ganz ganz besche Tröim! ;)

Mim Wello uber Land

anner ChrizigAn besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen
weißen, zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.

Erich Kästner

Letscht Wucha hani hani mal in enandri Richtig welly fahru und wills eso en flotte Tag isch gsi, bini öi es bitzji länger unerwägs gsi wäder suschter eso. Ich ha en super flotte Wäg gfunnu, zersch am Meer, de durchu Wald (Fabi, falls dü das jemals läsusch: Ja. Dasch der Wald wa wier ufum Camping iischers Zält gidreht hei/soz’sägu diräkt am Meer gschlafu hei!) und am Schluss chunt mu widers ans Meer… mich dücht, ich hei vergässu, wie noch dum Wasser das ich hie eiguntli wohnu (ha mi appa scho z fascht an ds Gigäg vane Möwe gigwennt). Ich ha du Fotoapparat mitgno, willich miner australischu Kollegi verschprochu ha z zeigu, wie’s hie eso üsgseht. Ds Foto hie obina hani de grad schpontan aneru Chrizig gmacht, wenni ufi grie Ampla gwartut ha. Mu gseht da wider tiptop du Cykelsti ufer linggu Sita und du Hafu im Hinnergrund. Na lüt dem Bildji chenti mu aber deichu, dass ich und das schwarz Auto d’einzigu si gsi, wa ds flott Wätter üsgnitzt hetti. Das schtimmt aber nid. Schpeteschtenz wa der Wäg inu Wald isch gangu, bini küm me eleinzig gsi (und dasch mer eso mitsch imu Wald wani küm kennu eiguntli öi rächt gsi). Ich mag mi güet bsinnu, dass ich vor zwei Jahr wanich hie bi Üstüüschschtudi bi gsi, eperum gseit ha, dass di Dänu wahrschinli nie feisti chämunt, aber darfer mit schpeteschtenz 65 nimme chennunt löifu, will hie alli wie d’Nola iner Schtadt gehnt ga dschoggu… Tja, ich ha mich da grad dopplut trumpiert: Erschtenz hanich düe knallert forbudtno nid gwisst wie ungsund (mega vill Fleisch, grossi Mönü schpat emabu, küm Gmiess aber darfer Nidla im Fruchtsalat – wäh!) summi/e hüfu Lit hie ässunt. Ufer andru Sita hanich bi minum chlinu Tuurli gseh wievill Lit im Walt gehnt ga löifu. Schappo!
Aber wenni’s hie scho vam Waldwäg hä, müessi denu grad fascht öi no zeigu. Ufum Schildji schteit “Knallert forbudt” und das biditut, dass mu da nid mit Pfupferlini oder Wäschgini darf fahru (und deru Zeichu het’s hie im Wald ungfähr alli zwänzg Meter eis). Der chliner Wäg ufer linggu Sita isch fer Füessganger (oder äbu Dschogger) und der breitru rächts fer d Wello. Hmmm, was hani no wellu sägu: Ah ja. Isch herrlich gsi…. wenn’s hittu nid chunt ga rägnu (wie d letschtu dri Täg) gani apa grad nomal. ;)

griäne Bärg

uiuiui – was isch ächt da passiert?
quiz.png

iischer’s chli “Fäschtji” geschter emabu het DITLI üsgschlagu. :)

hygge har at gør med at tygge

Na dem ganzu blabla uber englischi Biächer müessi vorum ga schlafu doch no grad schnäll es bitzji epis ganz anners machu… zum Bischpil es Wort erkleru, wamu hie jede Tag zigmal brücht und wamu fascht nid cha ubersetzu: Hygge (“Hügge”) isch also dänisch und biditut Gmiätlisi – das chamu hie aber eifach eso eleinzig emabu vorum Fernse oder mit emu Büechji iner Hand. Hygge isch ds Zämusi mit liebu Lit, ohni Schtress, ohni du negscht Termin oder Umchasecklu. Hygge isch umchahocku, zämu hängertu, es Glasji vi (oder es Piärli) und äbu öi epis z’ässu (tygge=biisu). Der ganz Titl heisst also ubersetz, ungfähr: Gmiätlisi het z’tüe mit epis ässu… soll mi also niemu meh fregu, warum mu hi züenimmt – isch halt gmiätli ;) Nei Säich. Der Grund warum mer genau das Wort hittu isch zicho, isch das mini Schwigreri am Erschtuöigschtu (jaja, weiss scho nu, dass mu de bi iisch d Hand uf ds Härz het und Nennt mir das Land singt!) es Fäschtji zu iru Silberhochzit kä. Der Tagdurch hani nid wirkli eso der Zit ka fer druber nazdeichu, ob das jetz ächt hygge isch oder nid, aber emabu wenn fasch alli Gäscht sind gangu und nummu me schi und wier und di Grosseltru si dagsi, esliggs üfgrümmts und alli inner Schtuba ghockut hent, heiwer eso fa du letschtu zweiehalb Jahrzähnt ghängertut und was eso alles passiert isch und da isch mer scho vorcho, es sige wideremal hygge-Zit. Ga jetz gmiätli inz Bett. Güet Nacht.

Was isch en cykelsti?

Wer kennt das nid: Dü hesch verschlafu, äs schiffut und dasss der dine Bus grad vor der Nasa durgfahru isch, hilft diner Lüna öi nimme opschi. De halt doch mim Wello, deichsch dü dier, geisch ini Garage/Wellochäller und mit es bitzji Glick hesch sogar no es bitzji Luft ine Pnö. Ok, schwingsch dri druf und ab geit’s, üs uf d’Schtrass want sche fasch a flüechu, will a) dri Brilla scho vertropfte und b) agluffni isch. Wenn di bis jetz no keis Auto uberfahru het, hesch di aber sicher scho dri Mal uber irgendes Camio gnärvt, wa scho wider vill z noch näbs dier dur isch. Jetz no füf mal bi drischpurige linggs abbiegu und de bisch scho im Büro – gätschnassus, ds Gwand chläbt der am Körper und d’Haar im Gsicht, ds Dossier want geschter nomal hesch wellu alüegu isch nummu meh es Chnulldschi Papier und uberall want schteisch gitz en Gillu… hmm, tehnt das bikannt? Ok, der Momänt in der Affuhitz appa nid, aber an Räguwätter z’deichu isch doch immer schön – bisch nid öi scho ganz sentimental? Was nid? Janu, de nimmi mal a, dass dü entwäder immer mit dum Auto/Bus/Zug/Tram geisch ga schaffu oder dis Wellu allpot kei Luft ine Pnö het und dü darum gäru duru Rägu seklusch oder dü im Wallis wohnsch. :D

Isch ja gli. Der Grund warum ich hie scho d’lengscht Zit schlächti Lüna verbreitu isch eiguntli en supergeniali Nöigkeit: Ich ha mier letscht Wucha es nöis Wello gchöift! YEAH! Sitdäm hanich es ganz anners Verhältnis zum Summer (will’s zum Glick nidemal hie obina rägnut) und zum Wellofahru. Dasch nämli hie obina in jedum Fall epis anners wäder deheimu:

  1. Es git kei Bärga. Nummu agnämi Hubbiltini und dasch fer mis Schtrassubeik natirli en Sägu (was wellti mu hie öi mit emu Maunteinbeik).
  2. Es het hie in jedum Quartier appa dri oder vier Wellomech (chunt mer mindeschtenz eso vor).
  3. Es git hie CYKELSTI! Ja, ähntli chunt d’Antwort uf d’Frag wani im Titl gschtellt hä. Das isch nämli en Cykelsti (“Süklsti” (nid “Sikkelschti”)):

  
Uberall – und wenni sägu uberall de meini das öi – inner Schtadt und öi in fascht jedum Minidorfji gits sottigi Welloschtrasse. Ja Schtrasse, will dasch ja wärli vill breiter wäder en gwäntliche Wellowäg. Dank denu gitz emorgu kei verschpritzti und halbverunfallti Wellufahrer – öi nid wenns rägnut. D’Auto und Camio sind de keis Problem meh… nummu meh der Lölli vor dier, wa der ganz Zit Schlangulinia fahrut oder der Trissl hinner dier, wa littut wie nid gschit. :)

Das weri’s also gsi, mini supermegagschidi Ileitig zu minum nöiu Wellu. Verzellu de es annersch Tagsch, wasi afa so erläbt ha. Güet Nacht!

Wasch en Dudl?

Heidär che sichär scho gfregut, wenner “Duddle” da obina rächts gseh heit. Zja, das het nix mit Diddl oder Dödl z’tüe, sondern isch (emal wider) Englisch und biditut “chritzlu” – und genau das passt öi zu dem wamu da finut… ok, villi weri “Moggini” besser gsi, aber dasch mer z’schpat zichu. Darum jetz also “Duddle“. Was ier da finnet sind übrignes Sache wanich fer Forum gibaschtlut ha… darum gitz di öi nid in andre Gressinä, aber scha ds baschtlu isch uf all Fäll sit es paar Monät eso es bitzji es Hobby gsi und jetz hani eifach es Ortji gsüechut, wani das als uf einum Hüfu zämu ha.

We tatsächlich eswer epis derva wellti witerbrüchu, gäbet mer grad es Mail: Credit/Comment=YES PLEASE, Hotlink/Misuse=NONO! ;)

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih – epär prüämts!

Sit da unina scho es Bidlji isch, müessi jetz appa nimma Chalttotschu schpilu und cha diräkt d Chatza üsum Sack la: Ja, wier hei z London wirkli di Jennifer Aniston, ja dasch wirkli d Rachel fra Friends gseh! Schi isch da gsi, will iru nöischt Film grad Premier kha het und wier hei eifach Schwein kä und si grad dra gluffu. Idü, wellis Gschrei dass da summi abgla hent! :) Dummi wie wer aber si (va wägu: wier si jetz doch währli kei Turischtu meh, wa uf Schritt und Triff alles miesse feschtha) heiwer natirli kei Fotoapparat mitgkä, aber ich ha näbs du professionellu Foto (wie das da drunner), wa di d Fotografu vor iisch gmacht hent, öi no z’eint oder andra gfunnu, va andru Lit wa da sind gsi. Hie also der Vince Vaughn nomal… zimli genau eso gross und noch wienich no gseh ha… inklusive denu ganzo Fotografu… isch es bitzji gsi wie im Zoo, aber im het das wahrschinli no gfallu… het amal sche Witza gmacht und mit allu gredt, waner necher isch dra cho.

Bitte bitte, nieme rasieru! ;)

Ok, me va London verzelli de moru… müess unbedingt no es bitzji ga nahschlafu.

Zigglu? – Hina und mora appa nimme.

UmzugJetz wohni ersch afa sit zwei Wuchä wider hie, aber va der ganz Ziggleri hani mi immerno nid ganz erholt… Villi het das öi dermit z’tüe, dass wier geschter di füft-, fiert- und drittletscht Chischta inu Chäller gitreit hei? Mu weissus nid, aber ich ha nid Angscht, dassi de grad wider Luscht zum Zigglu verchumu sobald das’d letscht Trucka wäg isch. *ChopfChratz*

Suschter gseht’s hie aber scho ganz wohnlich üs: Dum Billigschreiner üsum Nachbarland und de Griänu Schweschtre sei Dank. Was mer der Momänt no wirkli fehlt, we dass mine Lieblingsdän schich emal zum Nachbar biwegti und du Borrer entlehnti – bi isch heicht no gotsch es Bild und wier hei öi no kei Deckulampä … brüchte wer jetz öi no gar nid, will’s im skandinavischu Summer eh fasch nie wirkli ganz ganz ganz dunkl isch… dasch apa öi der Grund (oder villi öi nur mini Üsred) fer das ich grad eso gar kei Schlafrhythmus hä… nid dassi suschter deschwärd es Muschter weri aber wennd ds Mitternacht no di Dämmrig gsehsch am Horizont, müesch scho me ufd Ür lüegu, wäder ufd eigunt Ür lose. Amal ich. Und darmit güet Nacht ;)