Mim Wello uber Land

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anner ChrizigAn besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen
weißen, zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.

Erich Kästner

Letscht Wucha hani hani mal in enandri Richtig welly fahru und wills eso en flotte Tag isch gsi, bini öi es bitzji länger unerwägs gsi wäder suschter eso. Ich ha en super flotte Wäg gfunnu, zersch am Meer, de durchu Wald (Fabi, falls dü das jemals läsusch: Ja. Dasch der Wald wa wier ufum Camping iischers Zält gidreht hei/soz’sägu diräkt am Meer gschlafu hei!) und am Schluss chunt mu widers ans Meer… mich dücht, ich hei vergässu, wie noch dum Wasser das ich hie eiguntli wohnu (ha mi appa scho z fascht an ds Gigäg vane Möwe gigwennt). Ich ha du Fotoapparat mitgno, willich miner australischu Kollegi verschprochu ha z zeigu, wie’s hie eso üsgseht. Ds Foto hie obina hani de grad schpontan aneru Chrizig gmacht, wenni ufi grie Ampla gwartut ha. Mu gseht da wider tiptop du Cykelsti ufer linggu Sita und du Hafu im Hinnergrund. Na lüt dem Bildji chenti mu aber deichu, dass ich und das schwarz Auto d’einzigu si gsi, wa ds flott Wätter üsgnitzt hetti. Das schtimmt aber nid. Schpeteschtenz wa der Wäg inu Wald isch gangu, bini küm me eleinzig gsi (und dasch mer eso mitsch imu Wald wani küm kennu eiguntli öi rächt gsi). Ich mag mi güet bsinnu, dass ich vor zwei Jahr wanich hie bi Üstüüschschtudi bi gsi, eperum gseit ha, dass di Dänu wahrschinli nie feisti chämunt, aber darfer mit schpeteschtenz 65 nimme chennunt löifu, will hie alli wie d’Nola iner Schtadt gehnt ga dschoggu… Tja, ich ha mich da grad dopplut trumpiert: Erschtenz hanich düe knallert forbudtno nid gwisst wie ungsund (mega vill Fleisch, grossi Mönü schpat emabu, küm Gmiess aber darfer Nidla im Fruchtsalat – wäh!) summi/e hüfu Lit hie ässunt. Ufer andru Sita hanich bi minum chlinu Tuurli gseh wievill Lit im Walt gehnt ga löifu. Schappo!
Aber wenni’s hie scho vam Waldwäg hä, müessi denu grad fascht öi no zeigu. Ufum Schildji schteit “Knallert forbudt” und das biditut, dass mu da nid mit Pfupferlini oder Wäschgini darf fahru (und deru Zeichu het’s hie im Wald ungfähr alli zwänzg Meter eis). Der chliner Wäg ufer linggu Sita isch fer Füessganger (oder äbu Dschogger) und der breitru rächts fer d Wello. Hmmm, was hani no wellu sägu: Ah ja. Isch herrlich gsi…. wenn’s hittu nid chunt ga rägnu (wie d letschtu dri Täg) gani apa grad nomal. ;)

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One Response to “Mim Wello uber Land”

Annmarie Bittel

Diese herrliche Landschaft lädt wirklich zum Spazieren und Velofahren ein.Ich erinnere mich auch gerne an einen schönen Spaziergang direkt am Meer und freue mich auf den Herbst!

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